Tafel XLIIIGenau
Die Konstruktion in 45 Schritten

Schrägrechts gestreift

Vom Schrägbalken schreibt William St John Hope, er sei in frühen Beispielen „oft gebogen oder gekrümmt“ gewesen, und von dem gestreiften Feld, das aus ihm wurde: „Eine Anzahl schmaler Schrägbalken ergab bendy, doch die Linien waren dann gerade.“ Im Deutschen heißt es schrägrechts gestreift. Von quer und senkrecht gestreiften Feldern sagt er, die Zahl der Plätze „muss immer gerade sein“; hier sind es acht, silbern und rot. Hope gibt keine Regel, es zu zeichnen, darum ist die Konstruktion hier unsere eigene, und sie ist exakt. Der Schild wird angelegt wie beim geständerten Feld, von einer Linie durch die Mitte, so lang, wie der Schild breit ist, so dass oberer Rand, Seiten und die waagrechte Linie durch die Mitte zwei Quadrate bilden. Ihre Diagonalen kreuzen sich in den Mittelpunkten der Quadrate, und die Linie durch beide Mittelpunkte halbiert die Mittellinie und die Seiten: die halbe Seite eines Quadrats ist die Öffnung. Den oberen Rand entlang, die Mittellinie hinab und die linke Seite hinab abgetragen, gibt sie Punkte, die sich paaren, einer auf der Mittellinie mit einem auf dem oberen Rand oder der Seite, und jedes Paar liegt auf einer Linie unter fünfundvierzig Grad, bis an die Flanke gezogen. Zwei der Schrägbalken sind die Diagonalen der Quadrate selbst.

Quellen

  • W. H. St. John Hope, Heraldry for Craftsmen and Designers, 1913, S. 43, 44 und 49